Heizkamin als Raumteiler mit Betonverkleidung

Heizkamin mit Betonverkleidung

von der Platte zum Objekt

Zusammenarbeit mit Kaminbauer Leopold Punz

Nico Schäfer hat den österreichischen Kaminbauer Leopold Punz aus Mank mit seiner Begeisterung für die leichten, Glasfaser verstärkten Betonplatten, angesteckt. So entstand dieser Heizkamin in einem modernen Neubau mit der efecto Betontonverkleidung. Vom Entwurf über die Planung bis zur Vorbereitung und Begleitung des Einbaus arbeiten wir Hand in Hand mit unseren Partnern zusammen. Gerade die exakte Anfertigung der Betonplatten benötigt eine genaue Vorplanung.

Warum ein Heizkamin mit Kaminkacheln aus Beton

Auf dem Markt gibt es eine riesige Auswahl an Kamin- und Ofensystemen, fast jeder gewünschten Funktion und Optik kann Rechnung getragen werden.

Durch diesen Dschungel an Möglichkeiten führt unser österreichischer Partner Leopold Punz mit viel Erfahrung und Gespür für Form und Material. Als Nico Schäfer ihm unsere leichten und dünnen Betonplatten vorgestellt hat war er entbrannt für dieses neue Verkleidungsmaterial. Die gemeinsame Begeisterung, durch die vielen Projekte und das Austüfteln von eleganten Lösungen ließen aus einer bloßen Geschäftsbeziehung eine freundschaftliche Zusammenarbeit werden.

„Diese Heizkamine und Kachelöfen [mit Betonverkleidungen] sind sehr speziell und herausfordernde Lieblingsprojekte von uns.“ Leopold Punz

Damit am Schluss unsere maßgenauen Verkleidungen für die Kamine auch wirklich um die Ofenmodule passen müssen wir bereits bei der Planung sehr exakt sein. Hier zahlt sich die Vergangenheit von Nico Schäfer als Schreiner aus.

Heizkamin für modernen Neubau

Eines unserer neuesten gemeinsamen Projekte ist ein Heizkamin als Raumteiler in einem modernen Neubau. Die Funktionselemente eines Heizkamins sind relativ variabel in ihrer Anordnung – das bedeutete viel mehr Freiheit bei der Gestaltung des heizenden Objekts.

Effiziente Heizleistung mit Sicht auf die Flammen

Heizkamine werden umgangssprachlich oft einfach nur Kamin genannt. Ihr Funktionsprinzip entspricht jedoch eher dem Warmluftofen. Die großzügigen Glasscheiben beim Heizkamin sorgen für eine gute Sicht auf das lodernde Feuer.
Der relativ hohe Anteil an Strahlungswärme verursacht ein angenehmes Temperaturempfinden; die an den Heizflächen vorbei geführte und so erwärmte Luft sorgt zusätzlich für schnelle Wärmeabgabe.

Möchte man die Effizienz noch steigern oder eine längere Wärmeabgabe erreichen kann ein Wärmespeichersystem oder ein Aufsatzspeicher integriert werden. Sogar eine wärmende Sitzbank kann angeschlossen werden indem man diese mit Nachheizflächen oder Heizgaszügen ausstattet. Mit entsprechenden Einätzen können Heizkamine den Heizungs- und Warmwasserkreislauf unterstützen oder auch mit einer Solaranlage und einem Pufferspeicher kombiniert werden.

Planung und Abstimmung

Nachdem der Kunde mit unserem Kaminbau-Partner die Rahmenpunkte der Gestaltung abgesteckt hat bekommen wir eine Zeichnung – manchmal auch nur eine Skizze mit den wichtigsten Maßen um zunächst einen groben Preis abgeben zu können. Zur genauen Planung erstellen wir im CAD eine Werkzeichnung, die vom Kaminbauer nochmal mit seiner Planung abgeglichen wird. Und dann kann es schon in die Produktion in unserer Manufaktur gehen.
Hier haben unsere (Beton-)Schreiner – ja wirklich Schreiner, denn genau diese Präzision und Handwerkskunst ist jetzt gefragt – dann alle Hände voll zu tun. Die fertig angelieferten Betonplatten müssen gesägt, Wasserstrahl geschnitten geschliffen, verschraubt, verklebt und deren Oberflächen behandelt werden.

Wenn dann alles in die gewünschte Form gebracht wurde dürfen unsere Schreiner wieder mit Holz arbeiten. Für den Versand mit der Spedition bekommen die Elemente passende Holzkisten verpasst um beim Transport nicht zu leiden.

Einbau der Betonverkleidung beim Kunden

Ist dann alles auf der Baustelle baut unser erfahrener Partner die gefertigten Betonelemente ein. Auch der erfahrene hat natürlich mal seine ersten Schritte mit unseren Betonplatten gemacht, gemeinsam mit uns. Wir möchten niemanden im Regen stehen lassen und zugegeben das Material kann manchmal etwas ungewohnt sein.